Das Thema Umwelt und CO2 sind Top-Themen. Die Hersteller versuchen, sich mit ihren Sparmobilen und neuen Techniken zu profilieren und geben sich kreativ bei deren Namensgebung. Was verbirgt sich hinter den Bezeichnungen oder Begriffen?
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Aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugter Diesel, in Deutschland vor allem aus Raps gewonnen. Galt lange als sehr umweltfreundlich, kam aber zuletzt in die Kritik, weil nur Teile der Pflanze genutzt werden und weil durch Düngung und energiefressende Ernte der positive Effekt begrenzt ist
VW-Eigenname für besonders sparsame Modelle. Jede Baureihe soll ein Blue Motion-Modell erhalten, Polo, Passat und Golf gibt es schon. Die Blue Motion-Technik setzt auf eher unaufwendige Modifizierungen der Serienmodelle wie schmalere Reifen oder leichte Verbesserungen beim Luftwiderstand.
Mercedes-Eigenname für abgasoptimierte Dieselmotoren. Durch Harnstoffzugabe im Auspuffsystem wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die den Anteil von Stickoxiden im Abgas reduziert.
System zum Benzinsparen. Während herkömmliche Bremsen die Fahrtenergie über Reibung in Wärme verwandelt, erzeugt die Bremsenergierückgewinnung über Generatoren Strom beim Bremsen, der die Batterie speist. So muss der Motor weniger Leistung zur Stromerzeugung bringen.
Kern des Wasserstoffantriebes. Die Brennstoffzelle gilt als der neben dem Elektromotor umweltfreundlichste Antrieb, weil nur Wasserdampf entsteht. In der Brennstoffzelle wird durch die Verbrennung von Wasserstoff Strom erzeugt, der dass Auto antreibt.
Chemische Bezeichnung für Kohlendioxyd. Unsichtbares ungiftiges Gas, das bei der Verbrennung organischer Energieträger wie Benzin, Diesel, Kohle, Holz oder Öl entsteht. In mehr als 100 Jahren Industrialisierung wurde so viel CO2 vom Menschen erzeugt, dass damit der sogenannte Treibhauseffekt ausgelöst wurde, der die Temperaturen auf der Erde steigen lässt.
Begriff für Treibstoffsorte, nach dem Deutschen Ingenieur Rudolf Diesel benannt. Dieselmotoren verbrauchen deutlich weniger als Benziner und sind so umweltfreundlicher. Nachteilig ist ihr höheres Gewicht und der größere Herstellungsaufwand, der Dieselmotoren teurer als Benziner macht.
Elektromotor mit Diesel kombiniert. Die bisherigen Hybride sind auf Basis von Benzinmotoren gebaut, ein Dieselhybrid könnte die Verbrauchsvorteile des Diesels hinzufügen. Problem: Der Diesel ist teurer und schwerer als Benziner.
Auto mit Verbrauch unter 3 Liter pro 100 Kilometer. Als erstes 3-Liter-Serienauto galt eine Sparversion des früheren VW Lupo. Der Wagen wurde wegen mangelnder Nachfrage eingestellt, er war wegen der aufwendigen Spartechnik zu teuer.
Opel-Eigenname für besonders sparsame Modelle. Jede Baureihe soll ein Ecoflex-Modell erhalten.
Damit bezeichnet Ford seine sparsamen Modelle, die einen effizienten Dieselantrieb mit verschiedenen anderen Techniken kombinieren, um die CO2-Emissionen auf ein Minimum zu reduzieren. Erstes Fahrzeug dieser Reihe soll der Ford Focus ECOnetic sein, der Anfang 2008 sein Debüt gibt.
BMW-Eigenname für hauseigenes Sparkonzept. BMW hat bei zahlreichen Modellen schon mehrere kleine Schritte zur Verbrauchreduzierung vorgenommen. Der Gesamtverbrauch etwa der 1er Baureihe wurde so schon spürbar gesenkt. Zu Efficient Dynamics gehören Bremsenergierückgewinnung, Leichtbau und Start/Stopp-Funktion.
Emissionsfreier Antrieb, der schon seit mehr als 100 Jahren eingesetzt wird. Wird im Auto bisher kaum eingesetzt, weil es noch keine leistungsfähige Batterie gibt. Für die kommenden Jahre hat die Industrie große Fortschritte in der Batterietechnik in Aussicht gestellt, was die Chancen des Elektroautos erhöht.
Ist ein von Toyota zur Serienreife gebrachter Antrieb aus zwei Motoren. Ein klassischer Benzinmotor wird mit einem kleinen Elektromotor kombiniert. Über die Rückgewinnung der Bremsenergie wird Strom erzeugt und in der Batterie gespeichert, die den Elektromotor antreibt. Vor allem in der Stadt fährt das Auto vor allem mit dem Elektromotor.
Ist die einfache Variante des Hybridmotors. Nutzt nur Teile des Hybridmotors, etwa Bremsenergierückgewinnung oder Start/Stopp-Automatik und ist daher deutlich billiger.
Abschaltautomatik bei stehendem Fahrzeug. Die Start/Stopp-Automatik stellt dem Motor ab, wenn das Fahrzeug zum Stehen kommt, damit kein Sprit im Leerlauf verschwendet wird. Ein Tritt auf das Gaspedal lässt den Motor wieder anspringen. Gab es schon vor Jahren bei VW, wurde aber von den Kunden damals nicht angenommen.
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