Um wieviel erhöht sich die Versicherung bei Vollkaskounfall? - OneTarif

Um wieviel erhöht sich die Versicherung bei Vollkaskounfall?

Eine Kfz-Versicherung besteht mindestens aus einer Haftpflichtversicherung, die Schäden an fremden Autos (Sachschaden) bzw. dritten Personen (Personenschaden) abdeckt. Daneben kann der Versicherungsnehmer zur Abdeckung der Schäden am eigenen Auto (nur Sachschaden) auch eine Kaskoversicherung abschliessen. Dabei kann er zwischen einer Vollkasko oder Teilkasko wählen. Die Vollkasko deckt i. d. R. einen Großteil der möglichen Schäden am eigenen Auto ab; die Teilkasko dagegen nur einen kleinen Teil.

Für die Vollkasko – wie auch für die Haftpflichtversicherung – kann der Versicherungsnehmer, abhängig von der Anzahl an schadenfreien Jahren einen sogenannten Schadenfreiheitsrabatt (SF-Rabatt) erwerben. , Die Grundlage für die Einstufung des Versicherungsnehmers bilden die Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen). Die SF-Klasse wird mit zunehmender Anzahl an schadenfreien Jahren immer günstiger.

Verursacht der Versicherungsnehmer nun z. B. einen Unfall, bei dem er Ansprüche für einen Schaden an seinem eigenen Fahrzeug bei seinem Versicherer (Vollkasko) geltend macht, so sinkt die SF-Klasse, d. h. der Beitrag wird im kommenden Jahr teurer. Wie stark die SF-Stufe nun sinkt, hängt von der so genannten Rückstufungstabelle des Versicherers ab. Die Rückstufungstabelle kann individuell vom jeweiligen Versicherer festgelegt werden. Die meisten Versicherer halten sich jedoch an die Empfehlung des Gesamtverbandes der deutschen Versicherer e. V. Die jeweiligen Rückstufungstabellen des Versicherers sind in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu finden.

Bei mehreren Schäden in einem Jahr kann auch mehrmals zurückgestuft werden.

Nach der Standard-Rückstufungstabelle bei einem SF-Rabatt von SF 24 (30%) und einem Schaden wird der Vertrag im Folgejahr in SF 11 (45%) gestuft. Diese Rückstufung führt im Ergebnis zu einem um 50% höheren Beitrag im Folgejahr.

In niedrigeren SF-Klassen führt eine Rückstufung nach einem Unfall dagegen meist zu etwas niedrigeren Beitragsanpassungen, die ab er den Beitrag im Folgejahr immer noch deutlich erhöhen.

Eine Besonderheit ist bei vielen Versicherern noch der sogenannte Rabattretter. Der Rabattretter gilt i. d. R. nur bei einer SF-Klasse von 25 (30%) oder mehr. Bietet der Versicherer den Rabattretter an, dann wird ein Versicherungsnehmer bei einem Schaden zwar nach SF-Klassen zurückgestuft, aber nur soweit, dass sich sein Beitragssatz (SF 22 = 30%) im Folgejahr nicht erhöht.

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